09-10. Juni 2018 Wushu/Sanda Seminar mit Profi Trainer aus China

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Vom 09. – 10.Juni fand in Berlin Spandau das Wushu/Sanda Seminar mit Profitrainer aus China statt.
Bundestrainerin Frau Wu Min und Mr. Ma Xuezhi, Trainer der Chinese Wushu Association leiteten das Seminar.
Mit dabei auch, Mrs. Gao Chulan und Mrs. Lin Xiaomei, Trainerinnen der Chinese Wushu Association.
Das gut besuchte Seminar mit Teilnehmern aus ganz Deutschland, gab allen Teilnehmern die Möglichkeit, neue Wushu Techniken zu lernen und zu verbessern.
Mit größer Begeisterung wurde mitgearbeitet und nicht nur Technik sondern auch das geistige und kulturelle Verständnis für Wushu verbessert.

 

 

Wushu Lippe in Moskau am Start

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Europameisterschaft Wushu in Russland

Bad Salzuflen. Die Koffer sind gepackt und stolz startet Familie Merten vom Wushu & Kampfkunst Club Lippe nach Moskau.
Sergej Merten, Haupttrainer und Vater der vier Starter von Wushu Lippe, ist diesmal Trainer der zwölfköpfigen Nationalmannschaft.

Die 17.European Wushu Championships und die 10.European Junior Wushu Championships, bei der die Jugendlichen antreten, findem vom 14.-21.Mai in Moskau statt.

Der Veranstalter die Europäische Wushu Federation begrüßt die Teilnehmer im Wushu Palace. Das extra nur für Wushu neu gebaute Sportstadion mit angrenzendem Wushu Internat liegt direkt in der Stadt.

Jessy Merten ist in der Gruppe der Juniors U18 m ist mit der Südfaustform, der Südsäbelform und dem Südstock vertreten. Konstanzia Merten startet mit den gleichen Formen, aber in U15 Cadets weiblich.
Jean-Michel Merten Cadets U15 m startet mit der Langfaustform, dem Säbel und der Stockform.

Das erste Mal bei einer Europameisterschaft ist Anastasia Merten bei den Children U12 w mit der Langfaustform, der Schwert- und der Speerform.

Sergej Merten betreut die Sportler in den Bereichen Formen/Taolu und einen Starter im Sanda/Kampfbereich.
Es wird spannend, da sehr starke Konkurrenz direkt aus Russland und aus Europa erwartet wird.

Foto von Lorien Göner –
von Links Konstanzia Merten, stehend Sergej Merten, Jean-Michel Merten und Jessy Merten.

Sprungtraining am 21. und 22. April 2018 in Tübingen

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Viele interessierte Sportler hatten am Wochenende die Möglichkeit, ihre Techniken beim springen zu verbessern.

Die Trainer Manuel Bickel und Julian Gangl, beide erfahrene Sportler mit internationaler Auszeichnung, konnten mit den engangierten Sportlern so konstruktiv arbeiten, dass sie in den zwei Tagen zum Teil schon erhebliche Fortschritte machten. So klappte denn auch die ein oder andere Schwierigkeit plötzlich.

Wie letztes Jahr schon, war das Training wieder ein Erfolg. Wir freuen uns auf die Wiederholung.

Wushu Kadertraining am 14. und 15. April in Wolfsburg

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Das Deutsche Wushu Nationalteam trainierte unter Leitung der Bundestrainerin Wu Min mit dem Ziel, sich optimal auf die Jugend-WM in Brasilien und EM im Moskau in 2018 vorzubereiten.

Trainiert wurden die Wettkampfformen bzw. Freiformen, entsprechend des internationalen Standards in den Taolu und Taiji Kategorien. Darüber hinaus wurden bereits gelernte Formen und  vorhandene Nandu-Bewegungen individuell den Bedürfnissen der Sportler entsprechend optimiert. Alle Teilnehmer zeigten ausgezeichnete Leistungen.

Duan Bing Lehrgang am 24.und 25.02.2018

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Der Wushu Verein Heidelberg hat unter der Leitung der Meisterin Yinge She den ersten Lehrgang der DWF zu den sogenannten Duan Bing ausgerichtet. Bei Duan Bing – zu Deutsch Kurze Waffen – üben die Trainierenden paarweise die Anwendungen genau dieser Waffenkategorie.

Das Ganze erinnert etwas an Fechten, jedoch sind die Bewegungen und Stellungen wesentlich freier. Durch die Schutzkleidung und die leicht geposterten Waffen ist man vor ersten Verletzungen geschützt. Es bleibt aber genug kämpferischer Aspekt, dass diese Disziplin äußerst spannend und herausfordernd bleibt. Zum Lehrgang kamen Wushu Sportler aus Vereinen aus ganz Deutschland und ließen sich zwei Tage lang vom Sport und der Meisterin begeistern.

Unser Eindruck war: Lust auf mehr!

Lehrgang Mentaltraining mit Christian Wehner am 17.9.17

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Vielen Dank Christian für die hervorragende Unterrichtseinheit. Was mich begeistert hat war, dass wir so viel praktisch gemacht haben und dass du uns Übungen zu so vielen relevanten Bereichen gezeigt hast. Ich hatte sofort das Gefühl, dass das funktioniert und einige Sachen habe ich schon beim Training angewandt. Beim Dehnen habe ich noch nie so große Fortschritte in so kurzer Zeit gemacht. Die Übungen zu mehr Fokus und Konzentration finde ich auch super. Die habe ich auch schon einige Male im Alltag probiert – super!

Welche Übungen fandet Ihr als Teilnehmer super oder ihr, die ihr nicht dabei wart – welche nutzt ihr? Hinterlasst doch gerne einen Kommentar!

Über Wude – die Tugenden der Kampfkünste

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Die Kampfkunsttugend Wude

Gemäß der alten Wushu-Tradition war in China kein wahrer Meister bereit, Schüler in seiner Kampfkunst zu unterweisen – mochten sie auch noch so talentiert sein und fleißig trainieren –, wenn sie nicht bereit waren, zuerst die Kampfkunsttugend Wude

zu verinnerlichen. Der Begriff Wude setzt sich zusammen aus Wushu, den chinesischen Kampfkünsten, und Daode, was mit Tugend oder Moral übersetzt werden kann. Im Lauf der Geschichte wurde versucht, diese Forderung nach moralischer Integrität des Kämpfers auszuformulieren und in Listen abzufassen. Der folgende, heute noch aktuelle Tugendkatalog nennt die bereits zwei Jahrtausende alten konfuzianischen Kardinaltugenden und fügt ihnen den für den Kämpfer unerlässlichen Mut hinzu:

 

Ren: Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, gegenseitige Liebe

Yi: Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit, Urteilen mit dem Herzen

Li: Umgangsformen, Respekt, Höflichkeit

Zhi: Wissen, Verstand, Bildung und Weiterbildung

Xin: Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit, aufrichtiger Glaube, Halten von Versprechen, Standfestigkeit und Einsatzbereitschaft

Yong: Mut, Tapferkeit, Einstehen für eine Sache.

 

Der Begrüßungsritus – Baoquan li

Die Begrüßung mit Handfläche und Faust, die im Wushu-Training üblich ist, ist Ausdruck des Wude. Sie wird im Chinesischen als Baoquan li bezeichnet, wörtlich „der Ritus der zusammen gehaltenen Faust”. Dieser alte höfliche Begrüßungsritus ist seit jeher unter Kampfkünstlern üblich. Mit ihm wird der Respekt gegenüber der anderen Person ausgedrückt. Die rechte Faust steht für den Ausdruck von Kraft. Sie wird auf das „Herz” der linken Hand gelegt. Bei der Handfläche der linken Hand steht der kleine Finger für Ästhetik, der Ringfinger für Gesundheit, der Mittelfinger für Wissen, der Zeigefinger für Tugend und der geknickte Daumen für Bescheidenheit. Die Hände werden in etwa 20–30 cm Entfernung vor der Brust gehalten. Der Blick ist geradeaus gerichtet, die Augen sind Ausdruck des aufrichtigen Herzens.

© DWF 2017

Was ist Wushu?

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Wushu ist eine traditionelle chinesische Sportart und der Oberbegriff für alle chinesischen Kampfkünste. Der bei uns im Westen gängige Begriff Kungfu (Gongfu) ist in China weniger üblich, da sich Kungfu nicht allein auf die Kampfkünste bezieht, sondern ganz generell eine hervorragende Fertigkeit in etwas bezeichnet.

Wushu hingegen beinhaltet bereits in seiner Zeichendarstellung einen Bezug zum Kampf. Das Zeichen für Wu bedeutet „Kampf“ bzw. „kämpferisch“ und wurde im alten China oft im Zusammenhang mit kriegerischen und militärischen Aktivitäten verwendet. Shu kann mit Kunstfertigkeit, Technik oder Kunst übersetzt werden.

Demnach bezeichnet Wushu die Technik des Kampfes, kurz die Kampfkunst.

Im Laufe der Entwicklung der chinesischen Kampfkünste wurde nicht immer der Begriff Wushu verwendet. In der Frühlings- und Herbstperiode (722–220 v. Chr.) bezeichnete man alle kämpferischen Aktivitäten als Jiji (Kampftechniken). Von der Späteren Han-Dynastie (24–220 n. Chr.) bis zum Ende der Ming-Dynastie (1368–1644) sprach man von Wuyi (die Kunst zu kämpfen). Im 17./18. Jahrhundert, zu Anfang der Qing-Dynastie, griff man auf den Begriff Wushu zurück, der bereits zur Zeit der nördlichen und südlichen Dynastien (420–589 n. Chr.) in den Hofannalen auftauchte. Während der Republikgründung 1911 wurde unter der Guomingdang der Name Guoshu (nationale Kunst) eingeführt, der in Taiwan bis heute erhalten blieb. Tatsächlich war auch Gongfu bereits zu dieser Zeit in südlichen Teilen Chinas ein gängiger Begriff. Seit 1949 verwendet man in der VR-China wieder den Begriff Wushu, der bis heute Oberbegriff für alle chinesischen Kampfkünste und etwa 129 verschiedene Stile ist.

 

Die Ihnalte des Wushu

Die Hauptinhalte des Wushu sind

1. Techniken die ausschließlich dem Kampf und der Selbstverteidigung dienen (Sanshou/Sanda, wörtlich: freie Hand/freier Kampf),

2. Kampftechniken mit oder ohne Waffen, die in Bewegungsabfolgen geübt und dargestellt werden (Taolu yundong), und

3. Methoden, die der Abhärtung des Körpers dienen (Gongfa).

Wushu beinhaltet sowohl Nord- und Südstile, als auch so genannte innere und äußere Stile. Dabei ist eine Trennung von inneren und äußeren Stilen nicht klar gegeben, was in chinesischen Fachkreisen viel Stoff für wissenschaftliche Diskussionen bietet.

Eine Einteilung in „traditionelles Wushu“, „modernes Wushu“ (etwa ab Anfang des 20. Jahrhunderts) und „athletisches Sport-Wushu“ (seit Ende des 20. Jahrhunderts) scheint sinnvoll, um Missverständnissen vorzubeugen, in denen Wushu immer nur allein mit dem athletischen Sport-Wushu in Verbindung gebracht wird.


Wushu – mehr als eine Kampfkunst

Wushu ist nicht nur Kampfkunst, sondern auch eine Methode zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Betont wird im Gegensatz zu den westlichen Sport- und Kampftechniken das Zusammenspiel von Innen und Außen, also von geistigen und körperlichen Techniken. Die chinesischen Kampfkünste erlangten aufgrund ihrer kulturspezifischen Prägung, wie zum Beispiel dem Ganzheitsgedanken, eine Multifunktionalität, die in keiner anderen Kampfkunst zu finden ist. Dies führte dazu, dass sich Wushu im Laufe der Jahrhunderte über das ursprüngliche Ziel der Entwicklung effektiver Kampftechniken hinaus entwickelte, zu einer auf Selbstkultivierung ausgerichteten Lebensweise, in der Gesundheit und Kultivierung beziehungsweise Harmonisierung von Körper und Geist im Mittelpunkt stehen.

© DWF 2017

Sanda Wettkampf Seminar 2015

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„Vielen Dank für die Organisation an Jürgen Schubert und für die Referenten Sergej Merten und Georg Feiler. Ebenso vielen Dank an die Kämpfer, die es sich bei dem heißen Wetter nicht nehmen lassen haben mitzumachen. Diesmal lag der Schwerpunkt an den Wurftechnicken. Es war schön einige Gesichter vom letzten Lehrgang zu sehen ebenso wie einige die neu dazugekommen sind. Auf baldiges wiedersehen 😉 auch bei den Wettkämpfen :)“

From Sanda Wettkampf-Seminar. Posted by Deutsche Wushu Federation e.V. on 8/29/2015 (9 items)

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Duan-Prüfung der DWF e.V. – März 2016

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„Copyright der Fotos: Adam Volohonsky, München 2016“

From Duan-Prüfung der DWF e.V. – März 2016. Posted by Deutsche Wushu Federation e.V. on 3/17/2016 (115 items)

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